Smartphone und Tablett sind die Universalwerkzeuge die intelligente Steuerung. Eine gut gestaltete App bringt alle Funktionen auf den Displays für Smart Home und gibt Ihnen die volle Kontrolle über Ihr Zuhause.
Mit einem Display oder mobilen Gerät sehen Sie auf einen Blick, welche Lichter brennen, wie warm es in jedem Raum ist und ob alle Fenster geschlossen sind. Der große Vorteil liegt in der Fernsteuerung. Vom Büro aus können Sie nachschauen, ob Sie das Bügeleisen ausgeschaltet haben, oder einen Blick auf die Überwachungskameras werfen. Komplexe Automatisierungen erstellen Sie bequem über die grafische Oberfläche, ohne dass Programmierkenntnisse nötig sind. Die Personalisierung macht den Unterschied. Jedes Familienmitglied kann sich sein eigenes Dashboard zusammenstellen. Papa braucht schnellen Zugriff auf Garage und Alarmanlage, Mama steuert lieber Heizung und Beleuchtung, die Kinder bekommen nur die Funktionen ihrer Zimmer zu sehen.
Matter: Ein Standard für alle Geräte
Der neue Matter-Standard soll das Chaos inkompatibler Smart-Home-Systeme beenden. Oft mussten Sie sich zwischen Ökosystemen entscheiden – Amazon Alexa, Google Home oder Apple HomeKit. Viele Geräte unterstützten nur bestimmte Plattformen. Matter ändert das. Mit Matter sprechen alle Geräte dieselbe „Sprache“, unabhängig vom Hersteller. Ein Philips Hue-Leuchtmittel funktioniert dann genauso gut mit Amazon Alexa wie mit Apple HomeKit oder Google Home. Sie erkennen Matter-kompatible Geräte am entsprechenden Logo auf der Verpackung. Das zugehörige Thread-Protokoll schafft ein selbstheilendes Mesh-Netzwerk. Jedes angeschlossene Gerät verstärkt das Signal für andere. Je mehr Thread-Geräte Sie haben, desto stabiler wird das gesamte Netzwerk. Reichweitenprobleme verschwinden, die Reaktionszeiten werden kürzer. Der Wechsel zu Matter erfolgt schrittweise. Viele aktuelle Geräte erhalten Updates für Matter-Kompatibilität. Bei Neukäufen sollten Sie auf das Matter-Logo achten. Es ist Ihre Garantie für Zukunftssicherheit und Herstellerunabhängigkeit
Die Schwächen liegen im Detail. Für schnelle Aktionen ist das Smartphone umständlich – entsperren, App öffnen, richtige Funktion finden. Das dauert länger als ein einfacher Tastendruck auf einen Schalter. Außerdem hängt alles von der Qualität der App ab. Eine schlecht gestaltete Benutzeroberfläche macht selbst die beste Technik zur Qual.

Touch-Displays an der Wand verbinden die Vorteile einer App mit der ständigen Verfügbarkeit eines festen Bedienelements. Sie zeigen permanent die wichtigsten Steuerungselemente und laden sich automatisch auf. Außer speziellen Smart-Home-Displays eignen sich dafür auch konventionelle Tablets, die per Wandhalterung befestigt sind.



