Fitnesstracker an den Ohren, Sportkleidung mit Sensoren und KI-Sportgeräte helfen beim Sport. Spezialisten für Fitness begleiten mit Technik das persönliche Training.
Mittlerweile erobert ein neuer Trend die Ohren sportbegeisterter Menschen: Sport-Hearables verbinden erstklassigen Sound mit präziser Fitnessmessung. Der Sennheiser „Momentum-Sport“-Kopfhörer etwa misst die Herzfrequenz direkt im Gehörgang – ein cleverer Ansatz, denn hier lässt sich der Puls besonders genau erfassen. Die Amazfit „PowerBuds Pro“ gehen noch weiter und erkennen automatisch, wenn Sie mit dem Training beginnen. Besonders praktisch: Die Kopfhörer coachen Sie während des Workouts mit präzisen Ansagen zu Tempo, Herzfrequenz und Trainingszone.

Trainingsdaten: Messe deine Herzfrequenz und Körpertemperatur mit den integrierten In-Ear-Sensoren für eine optimale Trainingsleistung.
Nicht jeder Sportler braucht Vitaldaten aus dem Ohr. Wer einfach nur guten Sound beim Training sucht, findet heute speziell entwickelte Sport-Kopfhörer. Die „Bone Conduction“-Kopfhörer von Shokz beispielsweise leiten den Schall über die Wangenknochen – so bleiben Ihre Ohren frei und Sie hören weiterhin Ihre Umgebung. Ideal für Läufer im Straßenverkehr. Die Sport-Modelle von Sony hingegen setzen auf klassische In-Ear-Bauweise, sind aber perfekt gegen Schweiß und Regen geschützt. Ihr spezielles Design verhindert, dass sie beim Training aus dem Ohr fallen.
Unsichtbare Sensoren
Was früher nur ein Trend war, entwickelt sich zu einer spannenden Alternative für ambitionierte Sportler: Kleidung mit eingewebten Sensoren. Die Fitness-Socken von Sensoria beispielsweise analysieren jeden Ihrer Schritte. Sie erkennen, ob Sie über die Ferse oder den Mittelfuß abrollen und warnen Sie vor einem ungünstigen Laufstil. Smarte Shirts von QUS gehen besonders weit – sie messen nicht nur Herzfrequenz und Atmung, sondern erfassen auch Bewegungen. Der große Vorteil der smarten Sportbekleidung liegt in ihrer Natürlichkeit. Sie müssen keine zusätzlichen Geräte anlegen, die Sensoren sind bereits dort, wo sie gebraucht werden.

Auch klassische Fitnessgeräte werden immer schlauer. Das Paradebeispiel ist das „Peloton Bike“ – ein hochwertiges Spinning-Rad, das Sie mit einem großen Display und Live-Kursen motiviert. Sie radeln zu Hause, aber trainieren virtuell mit anderen Menschen weltweit. Ähnlich funktionieren moderne Rudergeräte und Laufbänder: Sie verbinden sich mit Ihrem Smartphone oder Tablet und liefern interaktive Trainingserlebnisse.

Selbst Hanteln werden digital. Die „AI Dumbbells“ von Kabata passen ihr Gewicht automatisch an und protokollieren jede Übung. „Connected Rowing Machine“ messen nicht nur Ihre Leistung, sondern analysieren auch Ihre Rudertechnik. Das Besondere an diesen Geräten: Sie kombinieren hochwertige Hardware mit digitalen Inhalten und schaffen so ein motivierendes Trainingserlebnis, das dem echten Fitnessstudio in fast nichts nachsteht.
Smarte Waagen als Gesundheitszentrale
Die neue Generation der Körperwaagen kann weit mehr als nur Ihr Gewicht messen. Die Withings-Modelle etwa scannen Ihren kompletten Körper. Sie ermitteln nicht nur Ihr Gewicht, sondern analysieren auch Ihre Körperzusammensetzung, bewerten Ihre Herzgesundheit und erstellen sogar ein detailliertes Diagramm Ihrer Muskelmasse. Besonders praktisch: Die Waagen erkennen automatisch, wer auf ihnen steht, und synchronisieren die Daten direkt mit Ihrer Fitness-App.

Egal ob smarte Waage, Uhr oder Ring – künstliche Intelligenz verwandelt die gesammelten Fitnessdaten in wertvolle Erkenntnisse. Die modernen Algorithmen analysieren die einzelnen Trainingseinheiten und erkennen Muster in Ihrem Trainingsverhalten. Sie bemerken, wann Sie am liebsten Sport treiben, wie Ihr Körper auf bestimmte Belastungen reagiert und wie sich Ihre Fitness über die Zeit entwickelt.




